Ich habe mich lange gefragt, was all die verschiedenen Wege, Erfahrungen und Themen meines Lebens eigentlich miteinander verbindet. Spiritualität, innere Wahrnehmung, geistige Führung, frühere Leben, Bewusstseinsarbeit, Schreiben, Heilen, Geschichten – und zugleich mein ganz gewöhnlicher Alltag mit allem, was dazugehört.
Heute sehe ich darin einen roten Faden: Erinnerung.
Nicht nur Erinnerung an Vergangenes. Sondern dieses stille Wiedererkennen von etwas, das längst in uns vorhanden ist. Eine tiefere Verbindung zu uns selbst. Zur Seele. Zum eigenen inneren Wissen. Zu dem, was unter all den Vorstellungen, Rollen und übernommenen Wahrheiten noch immer da ist.
Ich glaube nicht, dass der Mensch erst zu etwas Besonderem werden muss. Für mich geht es weniger darum, immer höher, weiter oder spiritueller zu werden. Eher darum, tiefer zu gehen: tiefer ins eigene Wesen, tiefer in die Verbindung, tiefer in das, was sich innerlich wahr anfühlt.
Vielleicht ist mein Weg deshalb eher eine Heimkehr als ein Aufstieg.
